Demnächst bei uns







Das Haus am Meer

Als ihr Vater schwer erkrankt, treffen drei Geschwister in ihrer Heimat, in einem Küstenort in der Nähe von Marseille, wieder aufeinander. Die berühmte Theaterschauspielerin Angèle (Ariane Ascaride) aus Paris, ihr Bruder Joseph (Jean-Pierre Darroussin), ein idealistischer Gewerkschaftler, der gerade in eine junge Frau verliebt ist, die vom Alter her auch seine Tochter sein könnte, und Armand (Gérard Meylan), der als Einziger bei dem Vater geblieben ist und die Stellung im kleinen Restaurant der Familie hält, stehen nun vor einer schweren Herausforderung: Gemeinsam müssen sie entscheiden, wie es mit dem elterlichen Haus, dem Restaurant und ihrem Vater weitergehen soll. Sie müssen herausfinden, was der magische Ort ihrer Kindheit noch für sie bedeutet. Doch nicht nur das beschäftigt die Geschwister. Kurz nachdem Angèle, Joseph und Armand nach jahrelanger Trennung wieder zusammen sind, kehren auch die gemeinsamen glücklichen, aber auch traurigen Erinnerungen zurück, die sie wieder zusammenwachsen lassen.

ab 21.3. im atelier am bollwerk


Free Solo

Die „National Geographic“-Produktion „Free Solo“ erzählt davon, wie sich der Freeclimber Alex Honold, der acht Jahre davon geträumt hat, als erster ohne Sicherung den El Capitan im Yosemite Nationalpark in Kalifornien zu besteigen, dieser Herausforderung stellt. Die Dokumentation versteht es, dem Zuschauer verständlich zu machen, was Alex antreibt, wartet aber auch mit atemberaubenden Bildern auf, die einem den Atem stocken lassen.  Ein grandioser Film – ein echtes Erlebnis!

ab 21.3. im Delphi Arthaus Kino


Frau Mutter Tier

Seit ihrer Glanzleistung in „Sophie Scholl - die letzten Tage“ gilt Charakterdarstellerin Julia Jentsch als Expertin sensibler Rollen. Die gebürtige Berlinerin in einer Zeitgeist-Komödie über moderne, gestresste Mütter zu erleben, ist deshalb ein besonderes Highlight. Die Wahlzüricherin überzeugt in dem unterhaltsamen Ensemblefilm mit Tiefgang nach dem Theaterstück von Alexandra Helmig. In ihrem Spielfilmdebüt gelingt es Regisseurin Felicitas Darschin den Drahtseilakt moderner Mütter zwischen Selbstaufopferung und Selbstverwirklichung ironisch und warmherzig, zu inszenieren. Denn Kinder, Kochtopf und Karriere unter einen Hut zu bringen, ist selbst im 21. Jahrhundert für Frauen ein ungelöstes Problem. Und nachdem sogar das Hollywoodkino mit seinem unterhaltsamen Befreiungsschlag „Bad Moms“ das Klischee der perfekten Mutter auseinandernimmt und genussvoll zerschreddert, sollte das auch hierzulande möglich sein.

ab 21.3. im atelier am bollwerk


Of Fathers and Sons - Die Kinder des Kalifats

Der Dokumentarfilmer Talal Derki und sein Kameramann Kahtan Hasson begleiten den Alltag von Clan-Chef Abu Osama und seiner Familie über einen Zeitraum von ungefähr zwei Jahren im salafistischen Nordwesten Syriens. Osama erzieht seine beiden Söhne, die er nach dem Gründer der Terrorgruppe Al-Quaida und dessen Stellvertreter benannt hat, Ayman (12) und Osama (13), sowie deren zehn Geschwister streng islamistisch. Seine beiden Söhne gehen nicht zur Schule, sondern absolvieren ein Koranstudium. Wie bei vielen anderen Kindern in Syrien steht also statt Matheunterricht eine extreme Auslegung des Korans auf dem Stundenplan. In einem Militärcamp werden ihnen zusätzlich der Umgang mit Waffen, Gehorsam und Disziplin vermittelt. Die gefährliche Ausbildung hat zum Ziel, die Kinder zu „Gotteskindern“ zu formen. Den Filmemachern gelingt ein seltener Einblick in das islamische Kalifat. Derki konnte das Vertrauen der radikalen Islamistenfamilie erlangen, indem er sich als Kriegsreporter ausgab, der mit Salafisten sympathisiert.

ab 21.3. im Delphi Arthaus Kino


Vorhang auf für Cyrano

Manchmal bedarf es eines Umwegs. Alexis Michalik wollte bereits seit Ende der 1990er Jahre diesen Film machen, fand aber keinen Finanzier. Dabei war die Idee, einen Film über die Erschaffung des Stücks „Cyrano de Bergerac“ zu machen, der ganz im Stil von „Shakespeare in Love“ war, eigentlich nicht übel. Als Michalik Jahre später eine Bühnenversion davon sah, machte er aus seiner Geschichte auch ein Bühnenstück und hatte derartigen Erfolg, dass eine Verfilmung nur eine Frage der Zeit war. Für den Zuschauer ist das eine glückliche Fügung, ist „Vorhang auf für Cyrano“ doch ein prächtig ausgestatteter, sehr vergnüglicher Film.

ab 21.3. im atelier am bollwerk


Weil Du nur einmal lebest - Die Toten Hosen auf Tour

Regisseurin Cordula Kablitz-Post begleitete Die Toten Hosen, eine der ältesten (und besten) aktiven deutschen Bands, auf ihrer „Laune der Natour“ durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die Dreharbeiten zur 2017er- und 2018er-Tournee der Band ergaben Videomaterial von mehreren hundert Stunden voller Höhepunkte, Tiefpunkte und allem, was so dazwischen liegt. Dabei legte die Regisseurin besonderen Wert darauf, Die Toten Hosen nicht nur im Rampenlicht der Bühne vor tausenden von Fans zu zeigen, sondern auch einen Blick hinter die Kulissen zu werfen – Backstage und im Tourbus, hautnah und unzensiert. Vom erneuten Ausflug in den Berliner Kult-Club SO36 und der Zwangspause nach Campinos Hörsturz im Sommer 2018 über den Neuanfang in Stuttgart bis hin zum großen Abschluss im Düsseldorfer Heimatstadion der Band – bevor es für Die Toten Hosen abschließend noch einmal nach Argentinien ging, wo die Hosen seit Jahren eine große Auslands-Fangemeinde haben. 35 Jahre, nachdem sie ihre Band als Spaßpunk-Kapelle gründeten, sind Campino, Kuddel & Co. zwar schon deutlich über 50, aber eben immer noch keine 60...

ab 28.3. im Delphi Arthaus Kino


Ein Gauner und Gentleman

Forrest Tucker (Robert Redford) ist ein mehrfacher Bankräuber und muss den größten Teil seines Lebens im Gefängnis verbringen, er erhält die Strafe lebenslänglich. Doch der Mann bleibt nie lange im Knast. Ganze 18 mal kann er aus dem Gefängnis fliehen, einmal sogar von Alcatraz, dem berüchtigsten Knast der Welt in der Bucht von San Francisco. Nach einer Verfolgungsjagd und einem Banküberfall im Jahr 2000 kann die Polizei Tucker schließlich fassen.

ab 28.3. im atelier am bollwerk


Talking Money

In seinem Dokumentarfilm „Talking Money“ beschäftigt sich Regisseur Sebastian Winkels mit den Auswirkungen der Finanzkrise. Dabei geht es ihm jedoch nicht um internationale Probleme und große Zusammenhänge, sondern um die soziale Bedeutung von Geld, das alltägliche Bankberatungsgespräch und das Vertrauen der Kunden gegenüber ihren Geldinstituten. Dabei offenbart sich, dass die Beratungsgespräche häufig ein raffiniertes Machtspiel sind, bei dem beide Seiten mit allerlei Tricks und raffinierten Strategien vorgehen, aber auch ihre Glaubwürdigkeit wahren wollen. Für „Talking Money“ drehte Winkels in Banken überall auf der Welt, von Pakistan über Bolivien bis zur Schweiz, und zeigt 15 verschiedene Gespräche zwischen Beratern und Kunden.

ab 28.3. im Delphi Arthaus Kino


This Mountain Life

Martina Halik und ihre 60-jährige Mutter Tania begeben sich auf eine sechsmonatige, 2300 Kilometer lange Skitour durch die heimtückischen Coast Mountains in British Columbia, Kanada bis nach Alaska. Vor ihnen wurde diese Reise nur einmal durchgeführt, doch noch nie von einem weiblichen Duo. Zwischen der beschwerlichen Geschichte des außergewöhnlichen Mutter-Tochter-Duos erzählt Filmemacher Grant Baldwin die Geschichten von Menschen, die sich aus unterschiedlichen Gründen ganz bewusst für ein abgeschiedenes Leben in den Bergen entschieden haben – etwa eine Gruppe von Nonnen, die in einem Rückzugsort inmitten der Berge lebt, um so Gott näher zu sein oder ein Paar, das seit fast 50 Jahren fernab des Stromnetzes im Gebirge lebt. Sie alle teilen ihre Leidenschaft für die Berge. Regisseur Grant Baldwin geht deswegen der Frage, was diese abenteuerlustigen Menschen dazu bringt, alles zu opfern, um ihr Leben fernab von Komfort, Familie und persönlicher Sicherheit zu verbringen.

ab 28.3. im Delphi Arthaus Kino


Unser Team - Nossa Chape

Eigentlich sollte mit dem Einzug ins Finale der Copa Sudamericana der bis dato größte Erfolg des brasilianischen Fußballclubs Chapecoense gefeiert werden. Also macht sich das Team am 28. November 2016 zusammen mit seinem Trainern, Funktionären sowie auch Journalisten auf den Weg nach Medellín, um das große Hinspiel gegen Atlético Nacional anzutreten – doch dazu sollte es nie kommen. Nur zwölf Kilometer vor dem kolumbianischen Zielflughafen zerschellt das Flugzeug in den Bergen. Wie durch ein Wunder überleben sechs der 77 Passagiere, darunter auch drei Spieler von Chapecoense, dennoch versinkt die ganze Stadt in einer Art Trancezustand. Vor allem die Hinterbliebenen, Fans, Vereinsmitglieder und die Bewohner von Chapecó mit der Trauer zu kämpfen. Doch nach und nach mehren sich die Stimmen, die sich nach einem Wiederaufbau des Teams sehnen, wie es auch im Sinne der verstorbenen Spieler wäre. Ein scheinbar unmögliches Unterfangen, aus dem die Betroffenen jedoch Hoffnung für die Zukunft schöpfen...

ab 28.3. im Delphi Arthaus Kino


Another Day of Life

Im Jahr 1975, als Portugal als Kolonialmacht abtritt, beginnt am Vorabend der Unabhängigkeit in Angola ein blutiger Bürgerkrieg, in dem es um die postkoloniale Machtverteilung geht. Der junge idealistische Journalist Ryszard Kapuściński kann seinen Chef davon überzeugen, ihn nach Angola zu schicken. So macht er sich auf die Reise durch ein Land, das gerade neu geboren wurde und nun schon wieder in sich selbst zusammenzufallen droht. Dort angekommen erlebt er die schmutzige Realität des Krieges am eigenen Leib, dabei erfährt er zum ersten Mal, wie hilflos er in dieser Situation ist. Er fühlt sich verloren. Doch diese Reise durch das vom Krieg zerstörte Angola wird Ryszard für immer verändern: Er verließ Polen, um als Reporter nach Angola zu gehen, drei Monate kehrt er als Schriftsteller wieder zurück.

Basiert lose auf Ryszard Kapuścińskis Roman „Another Day of Life“, der in Deutschland 1994 unter dem Titel „Wieder ein Tag Leben“, erschien.

ab 4.4. im Delphi Arthaus Kino


BIRDS OF PASSAGE – DAS GRÜNE GOLD DER WAYUU

Kolumbien im Jahr 1968: Eine Familie der Ureinwohner vom Stamm der Wayuu steigt eher zufällig ins aufkeimende Drogengeschäft ein, als der junge Rapayet (José Acosta) amerikanischen Soldaten vom Friedenskorps etwas Marihuana verkauft. Lange bevor von einem Pablo Escobar überhaupt die Rede ist, legt die Familie in Kolumbien so den Grundstein für den Drogenhandel, für den das Land bald in aller Munde sein wird. Rapayet wird schnell zu einem der reichsten Männern in der Region. Doch schon bald erleben er und seine Familie neben Reichtum und Macht auch die tragische, gewaltvolle Seite des Drogenhandels und nicht nur das Lebens des Stammes steht auf dem Spiel, sondern auch die Kultur der Wayuu. Denn ein brutaler Krieg um Macht und Geld zieht auf und das Leben der Stammesbewohner gerät in Gefahr.

ab 4.4. im atelier am bollwerk


Die Wiese - Ein Paradies nebenan

Der auf Naturfilme spezialisierte Regisseur Jan Haft befasst sich in seinem neuesten Dokumentarfilm mit der Vielfalt von Flora und Fauna auf deutschen Wildwiesen. Nirgendwo gibt es mehr Farben zu sehen, als auf einer blühenden Wiese im Sommer. Hier tummeln sich täglich die verschiedensten Arten von Vögeln, Insekten und anderen Tieren zwischen den Gräsern und Kräutern der Wiese. Diese Vielfalt macht die bunte, saftige Sommerwiese zu einer faszinierenden Welt, in der ein Drittel unserer heimischen Pflanzen- und Tierarten sein zuhause hat. Jan Haft ermöglicht mit hohem technischen Aufwand, nie da gewesene Bilder. So begleitet er zum Beispiel ein junges Reh, das sich sowohl im Waldrand als auch auf der Wiese wohlfühlt und den Zuschauer an seinen Abenteuern teilhaben lässt. Obwohl jeder meint, die Wiesen Deutschlands zu kennen, zeigt der Filmemacher, wie viele Überraschungen eine scheinbar einfach Weide bereithalten kann.

ab 4.4. im Delphi Arthaus Kino


Monsieur Claude 2

Monsieur Claude Verneuil (Christian Clavierund seine Frau Marie (Chantal Lauby) blicken auf eine bewegte Zeit zurück: Sie haben Beschneidungsrituale erlebt, halales Hühnchen und koscheres Dim Sum gegessen und die Koffis von der Elfenbeinküste kennengelernt. Nachdem ihre vier Töchter ausgesprochen multikulturell geheiratet haben, ist das Ehepaar nicht mehr so leicht zu schockieren. Monsieur Claude hat sich sogar aufgemacht, alle vier Heimatländer seiner Schwiegersöhne zu besuchen. Doch nirgendwo ist es schöner als in der heimischen französischen Provinz. Als die Töchter ihren Eltern jedoch mitteilen, dass sie das konservative Frankreich verlassen und mit ihren Familien im Ausland sesshaft werden wollen, ist es mit der beschaulichen Gemütlichkeit schnell vorbei. Claude und Marie sind nicht bereit, ihre Töchter einfach so gehen zu lassen und so setzen die beiden alle Hebel in Bewegung, um ihre Kinder und deren Familien bei sich behalten zu können. Dabei schrecken sie auch vor skurrilen Methoden nicht zurück

ab 4.4. im atelier am bollwerk