Bolschoi Ballett Saison 2019/20

Bereits das zehnte Jahr in Folge kehrt das Bolschoi Ballett auf die große Leinwand zurück.

Eigens für die große Leinwand aufgenommen, mit über zehn Kameras in HD und 5.1 Sound gefilmt, bieten die Bolschoi Übertragungen dem Publikum die einzigartige Möglichkeit den Tänzern so nah wie nie zuvor zu sein.
Bonusmaterial in Form von Interviews mit Tänzern und Choreografen sowie einer Backstageführung bieten einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen der renommiertesten Ballettkompanie der Welt.

Von Raymondas Romanze bis zum exotischen Abenteuer in Le Corsaire, über die magische Atmosphäre bei Der Nussknacker und die tragische Leidenschaft von Romeo und Julia werden die schönsten Geschichten auf der Bolschoi-Bühne aufgeführt. Schwanensee wird das Publikum mit einer neuen Besetzung verzaubern, ebenso wird Giselle in Alexei Ratmanskys neuer Produktion die Zuschauer mitreissen und entzücken. Zum Schluss werden Balanchines glitzernde Edelsteine in Jewels diese Jubiläumssaison wunderbar ausklingen lassen.

Die Ballette

RAYMONDA
Sonntag, 27. Oktober 2019 - 16.00 Uhr
3:00h (LIVE)
Musik: Alexander Glasunow
Choreographie: Juri Grigorowitsch
Libretto: Juri Grigorowitsch

LE CORSAIRE
Sonntag, 17. November 2019 - 13.30 Uhr
3:30h
Musik: Adolphe Adam
Choreographie: Alexei Ratmansky
Libretto: Jules Henri Vernoy de Saint-Georges und Joseph Mazilier (bearbeitet von Marius Petipa)

 

DER NUSSKNACKER
Sonntag, 15. Dezember 1919 - 15.00 Uhr
2:30h
Musik: Pjotr Iljitsch Tschaikowski
Choreographie: Juri Grigorowitsch
Libretto: Juri Grigorowitsch (nach E.T.A. Hoffmann und Marius Petipa)

GISELLE
Sonntag, 26. Januar 2020 - 16.00 Uhr
2:30h - (NEUE PRODUKTION - LIVE)
Musik: Adolphe Adam
Choreographie: Alexei Ratmansky
Libretto: Théophile Gautier und Jean-Henry Saint-Georges

SCHWANENSEE
Sonntag, 23. Februar 2020 - 16.00 Uhr
2:45h (LIVE)
Musik: Pjotr Iljitsch Tschaikowski
Choreographie: Juri Grigorowitsch
Libretto: Juri Grigorowitsch

ROMEO UND JULIA
Sontag, 29. März 2020 - 14.30 Uhr
3:05h
Musik: Sergei Prokofjew
Choreographie: Alexei Ratmansky
Libretto: Sergei Prokofjew, Sergei Radlov und Adrian Piotrovsky (nach William Shakespeare)

JEWELS
Sonntag, 19. April 2020 - 17.00 Uhr
2:45 h (LIVE)
Musik: Gabriel Fauré, Igor Strawinsky, Pjotr Iljitsch Tschaikowski
Choerography George Balanchine

 


RAYMONDA

Live aus dem Bolschoi in Moskau

Am Sonntag, 27. Okober um 16.00 Uhr

180 min.

Musik: Alexander Glazunov
Choreografie: Juri Grigorowitsch (nach Marius Petipa)
Libretto: Juri Grigorowitsch (nach Lidia Pashkova)

Raymonda ist mit Jean de Brienne verlobt, einem tapferen Ritter, der sich verpflichtete in einen Kreuzzug unter der Führung des ungarischen Königs zu ziehen. Nachdem ihr Geliebter aufgebrochen war, hält Abderakhman, ein ausländischer Ritter, um die Hand von Raymonda an. Als sie ablehnt, bedroht Abderakhman ihr Leben…

Raymonda ist ein „Muss“ für jeden Bolschoi-Zuschauer, ein Werk lebensnaher Tanzgeschichte. Es ist eines der letzten Werke des legendären Choreografen Marius Petipa und ausgestattet mit malerischen Hofszenen, romantischen Tänzen des Ballettkorps, ungarischem Czardas und einer Titelrolle speziell für die herausragendste Ballerina.

Tickets: hier


LE CORSAIRE

Aus dem Bolschoi in Moskau

Am Sonntag, 17. November um 13.30 Uhr

210 min.

Musik: Adolphe Adam
Choreografie: Alexei Ratmansky
Libretto: Jules Henri Vernoy de Saint-Georges und Joseph Mazilier

Auf dem Basar von Andrinopolis fällt dem Pascha Medora ins Auge und er ist sogleich fasziniert von ihrer Schönheit. Der Pascha versucht Medora zu kaufen, aber die hübsche junge Frau steht nicht zum Verkauf. Als es bei den Verhandlungen um Medora zu einer Einigung kommt, wird Medora von Conrad entführt, einem charmanten Korsaren, der es ihr angetan hat.

Die Primaballerina Ekaterina Krysanova und der Solist Igor Tsvirko entfachen die Leidenschaft zwischen Medora und Conrad mit überzeugender Intensität. Le Corsaire ist eine packende Produktion, die Alexei Ratmansky überarbeitete, um der gesamten Balletttruppe genügend Möglichkeiten zum Tanz zu geben. Dies verleiht dem Stück einen besonderen Zauber, der sich über die aufwendigen Kulissen bis hin zum inszenierten Schiffsbruch ausbreitet.


DER NUSSKNACKER

Aus dem Bolschoi in Moskau

Am Sonntag, 15. Dezember um 15.00 Uhr

150 min.

Musik: Peter Tschaikowski
Choreografie: Juri Grigorowitsch
Libretto: Juri Grigorowitsch

Am Heiligabend schenkt der geheimnisvolle Drosselmeyer seinem Patenkind Marie eine Nussknacker-Puppe. Um Mitternacht erwacht der Nussknacker jedoch zum Leben und befindet sich mitten in einem Kampf gegen den Mäusekönig. Der Nussknacker ist entschlossen Marie vor dem Mäusekönig zu beschützen.

Diese zeitlose Geschichte wird von Tschaikowskis beliebter Partitur begleitet. Die aufstrebende Starsolistin Margarita Shrainer verkörpert Maries Unschuld und Verzauberung auf perfekte Weise – gemeinsam mit dem äußerst elegant wirkenden Ersten Solisten Semyon Chudin als „Der Nussknacker“. Er vermag es, ein Publikum jeden Alters in seinen Bann zu ziehen und nimmt die Zuschauer mit auf die Reise in eine andere Welt.


GISELLE

Live aus dem Bolschoi in Moskau

Am Sonntag, 26. Januar um 16.00 Uhr

150 min.

Musik: Adolphe Adam
Choreografie: Alexei Ratmansky
Libretto: Théophile Gautier
und Jean-Henry Saint-Georges

Das junge Bauernmädchen Giselle stirbt als sie erfährt, dass ihre große Liebe Albrecht sie betrogen hat. Daraufhin muss sich Giselle gegen ihren Willen den Wilis anschließen, den rachsüchtigen Geistern von Bräuten. Diese verurteilen Albrecht zum Tanzen bis er vor Erschöpfung stirbt.

Giselle greift ein großes Thema der Romantik auf. Der renommierte Choreograph Alexei Ratmansky präsentiert eine brandneue Produktion. Hierbei rückt er das Werk – das zu den ältesten und größten des klassischen Tanzes zählt – in eine neue Perspektive und gibt so dem Publikum die Möglichkeit, dieses ikonische Ballett neu zu erleben.


SCHWANENSEE

Live aus dem Bolschoi in Moskau

Am Sonntag, 23. Februar um 16.00 Uhr

165 min.

Musik: Peter Tschaikowski
Choreografie: Juri Grigorowitsch
Libretto: Juri Grigorowitsch

Prinz Siegfried wird von seinen Eltern aufgefordert eine Braut zu wählen. Er begegnet jedoch am See der geheimnisvollen Schwanenfrau Odette und ist von ihr fasziniert. Als er ihr in einem Gelübde seine ewige Liebe zum Ausdruck bringt, hat das unaufhaltsame Folgen.

In neuer Besetzung kehrt Tschaikowskis Meisterwerk – das beliebteste Ballett des klassischen Kanons – auf die Bühne zurück. Technisch höchst anspruchsvoll und zugleich zutiefst bewegend, mit einem überwältigenden, weltberühmten Ballettkorps als grandiose Einheit: Das zeichnet die legendäre Liebesgeschichte zwischen Prinz Siegfried und den beiden Persönlichkeiten Odette/Odile aus. Die Inszenierung hat ihren Ursprung im Bolschoi Theater und sie mitzuerleben ist ein Muss für jeden Ballett-Liebhaber.


ROMEO UND JULIA

Aus dem Bolschoi in Moskau

Am Sonntag, 29. März um 14.30 Uhr

185 min.

Musik: Sergei Prokofiev
Choreografie: Alexei Ratmansky
Libretto: Sergei Prokofiev, Sergei Radlov
und Adrian Piotrovsky (nach William Shakespeare)

Obwohl zwischen ihren Familien eine erbitterte Feindschaft herrscht, haben sich Romeo und Julia unsterblich ineinander verliebt. Die Rivalität zwischen den Capulets und den Montagues bezahlt Mercutio mit seinem Leben und Romeo ist entschlossen, den Verlust seines Freundes zu rächen.

Das Schicksal der Liebenden, das von Anfang an unter einem schlechten Stern steht, inspirierte Prokofiev zu einer bemerkenswerten Filmmusik. Sie reicht von zarten Klängen bei Julia bis hin zum bedrohlich wirkenden Tanz der Ritter. Die Bolschoi-Stars Ekaterina Krysanova und Vladislav Lantratov gehen völlig in der Verkörperung der beiden Verliebten auf, die durch Alexei Ratmanskys Inszenierung der Liebe auf den ersten Blick auf besondere Weise gegenwärtig wird.


JEWELS

Live aus dem Bolschoi in Moskau

Am Sonntag, 19. April um 17.00 Uhr

165 min.

Musik: Gabriel Fauré, Igor Stravinsky, Peter Tschaikowski
Choreografie: George Balanchine

Inspiriert wurde dieses prunkvolle Triptychon von einem Besuch Balanchines beim berühmten Juwelier Van Cleef & Arpels auf der New Yorker Fifth Avenue. Durch die Verknüpfung von Paris, New York und St. Petersburg mit einem bestimmten Edelstein – Smaragd, Rubin und Diamant – würdigt er diese Städte und ihre Tanzschulen.

Balanchine gelingt eine Hommage von bezaubernder Schönheit an die drei Tanzschulen, die seinen Stil geprägt hatten, wobei jede durch einen kontrastreichen Edelstein repräsentiert wird. Jewels bietet eine einzigartige Gelegenheit, die Genialität des Choreographen in dieser visuell höchst faszinierenden Darstellung zu genießen, die von einigen der brillantesten Tänzer und Tänzerinnen der Welt aufgeführt wird.