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Heute, 24.01.2018

Donnerstag, 25.01.2018

Freitag, 26.01.2018

Samstag, 27.01.2018

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Montag, 05.02.2018

Sonntag, 11.02.2018

Diese Woche neu im Kino

DIE DUNKELSTE STUNDE

Binnen Jahresfrist kommt mit „Die dunkelste Stunde“ nun schon der zweite biographische Film über Winston Churchill ins Kino, diesmal mit dem kaum zu erkennenden Gary Oldman in der Rolle des britischen Premiers, der sein Land durch den Zweiten Weltkrieg führte. Eine mitreißende Ode an traditionelle Werte hat Joe Wright inszeniert, die auf ebenso faszinierende wie befremdliche Weise die Stimmung spiegelt, die wohl zum Brexit führte.

ab 18.1. im atelier am bollwerk

tägl.: 15:30, 20:00

So/Mi 20:00 in engl. OmU

Hannah – Ein buddhistischer Weg zur Freiheit

„Hannah – Ein buddhistischer Weg zur Freiheit“
Dokumentarfilm über Hannah Nydahl und ihr Leben für den Buddhismus

Alles beginnt mit einer großen Liebe in den 60er-Jahren: Hannah und Ole Nydahl fühlen sich eng verbunden in ihrer Sehnsucht nach geistiger Freiheit, in der Suche nach etwas ‚Besserem‘. 1968 folgen sie frisch verheiratet dem Hippie Trail von Kopenhagen nach Kathmandu. Nepals Hauptstadt zieht in dieser Zeit magisch Rucksacktouristen aus ganz Europa an, die auf der Suche nach spiritueller Erfahrung oder zumindest nach dem Rausch von Drogen und freier Liebe sind. Aber für Hannah und Ole wird diese Reise wesentlich mehr als ein Hippie-Abenteuer. Sie begegnen dort jenem Mann, der ihr Leben für immer verändern sollte, dem 16. Karmapa, geistiges Oberhaupt der Karma-Kagyü-Linie des tibetischen Buddhismus, auch ,König der Yogis‘ genannt.

Die Nydahls werden die ersten westlichen Schüler des Karmapa und machen fortan die weltweite Vermittlung der buddhistischen Lehren zu ihrem gemeinsamen Lebensprojekt. In den nächsten 35 Jahren sind sie unermüdlich auf den Straßen zwischen den Kontinenten unterwegs und eröffnen weltweit hunderte buddhistische Zentren. Bis Hannah 2007 unerwartet an Krebs stirbt.

Das preisgekrönte Filmporträt „Hannah – Ein buddhistischer Weg zur Freiheit“ erzählt, wie die Dänin Hannah Nydahl in den wilden 60er-Jahren vom Hippie zur Pionierin des Buddhismus im Westen wurde. Erstmals setzt ein Dokumentarfilm dieser außergewöhnlichen Frau, die auch liebevoll ,Mutter des Buddhismus‘ genannt wird, ein eindrucksvolles Denkmal.

ab 18.1. im atelier am bollwerk

tägl.: 18:30 Uhr

Der andere Liebhaber

Ein doppelbödiger, lustvoller Mix aus Suspense, Erotik-Thriller und Drama vom französischen Starregisseur Francois Ozon: Die attraktive Chloé geht eine Beziehung zu ihrem Psychologen Paul ein. Alles scheint perfekt, bis sie bemerkt, dass Paul etwas verheimlicht. Er hat einen Bruder, der ebenfalls Psychologe ist. Immer tiefer taucht Chloé fortan in deren dunkle Vergangenheit ein. Ozon gelingt mit seinem stilvollen, stylisch bebilderten Werk eine provokante, freizügige Genre-Mischung, die genussvoll über die Stränge schlägt –  und hemmungslos mit Übertreibungen sowie Andeutungen spielt.

ab 18.1. im Delphi Arthaus Kino

tägl.: 15:20, 20:30 (außer So/Mi)

So nur 20:00 Uhr in franz. OmU

Mi nur 18:00

Wonder Wheel

Der Rettungsschwimmer Mickey (Justin Timberlake), der in den Fünfzigern am Strand von Coney Island auf die vielen Badegäste aufpasst, wird dabei Zeuge einer irren Geschichte: Es geht um Ginny (Kate Winslet) und Humpty (Jim Belushi), die ein Ehepaar sind und die Jobs auf der Vergnügungsmeile nachgehen, um sich über Wasser zu halten. Als eines Tages Carolina (Juno Temple) auftaucht, wird ihr Leben gehörig auf den Kopf gestellt. Die junge Frau behauptet, die Tochter von Humpty zu sein, was an sich schon reichen würde, um den Haussegen mächtig schiefhängen zu lassen. Dummerweise hat sich Carolina aber auch noch auf üble Leute eingelassen – und ist nun auf der Flucht vor Gangstern, die ihr an den Kragen wollen. Denn Carolina weiß ein wenig zu gut über gewisse illegale Machenschaften Bescheid…

ab 18.1. weiterhin im atelier am bollwerk

tägl.: 16:15, 20:20
So/Mi 20:20 in engl. OmU

Loving Vincent

Mit Sicherheit eines der ungewöhnlichsten Biopics der letzten Jahre … und eines der stilvollsten: Vincent van Gogh in seinen eigenen Bildern, zum Leben erweckt von mehr als 200 Malern in einem höchst ambitionierten Filmprojekt, das neben wunderschön anzusehender Kunst eine richtig spannende Krimihandlung bietet. Dabei geht es um van Goghs Tod und seinen letzten Brief, über den ein junger Franzose Nachforschungen anstellt. Anspruchsvoll, interessant und schön anzusehen - mehr kann man wirklich nicht von einem Arthaus-Film erwarten, oder? Ach ja, eines noch: Dieser Film macht richtig Spaß!

ab 18.1. weiterhin im atelier am bollwerk

tägl.: 18:10

So + 13:20

Premieren / Demnächst

Jetzt neu und kostenlos für iOS und Android: Die ARTHAUS APP

Ab sofort gibt es für unsere Stuttgarter Arthaus Kinos eine eigene APP für Ihr Smartphone, mit der Sie noch komfortabler und einfacher Kinokarten kaufen, sich über das aktuelle Programm informieren und die Trailer zu all unseren Filmen ansehen können.

Kostenlos erhältlich unter:


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Premiere in Anwesenheit von Regisseurin Irene von Alberti am Mi 24.1.

Berlin, Sommer 2016. Im letzten Haus im Niemandsland hinter dem neuen Hauptbahnhof wohnen Nola, Katja und Martina in einer Künstlerinnen-WG. Ihre Zeit ist gezählt, denn bald entsteht hier Europacity. Die drei jungen Frauen leben auch sonst prekär. Katja ist Schauspielerin und hadert mit ihren Rollen, nebenbei vermietet sie Wohnungen an Touristen. Martina ist Fotografin, die keine Lust auf die Schmeicheleien eines Kurators hat und sich lieber mit ihrer Band auf der Bühne die Seele aus dem Leib schreit. Nola macht einen Film, bei dem sie SoziologInnen, HistorikerInnen, Kulturschaffende und TheoretikerInnen interviewt. Ihr geht es um Theorie und wie man sie heute nutzbar machen kann. 

Nola ist das Zentrum des Films, ihre Interviews erleben wir als Publikum mit. Im mit Sätzen bedrucktem Hosenanzug läuft sie durch den Film zu ihren GesprächspartnerInnen, vorbei an den letzten Baustellen Berlins, durch eine Stadt, die schon verkauft scheint. Es geht um Feminismus, den öffentlichen Raum, Gentrifizierung, Theorie und Praxis im neuen Film von Irene von Alberti. Als essayistisches Diskurstheater inszeniert, bricht "Der lange Sommer der Theorie" immer wieder aufs Neue ganz bewusst in viele unterschiedliche Richtungen aus und stellt damit mehr Fragen, als dass er Antworten geben will. 

Premiere DER LANGE SOMMER DER THEORIE in Anwesenheit von Regisseurin Irene von Alberti am Mi 24.1. um 20:00 Uhr im Delphi Arthaus Kino

Sondervorstellung in Anwesenheit von Regisseurin Karin Kaper am 28.1.

Wir sind die Juden aus Bresslau

 

Sie waren jung, blickten erwartungsfroh in die Zukunft, fühlten sich in Breslau, der Stadt mit der damals in Deutschland drittgrößten jüdischen Gemeinde, beheimatet. Dann kam Hitler an die Macht. Ab diesem Zeitpunkt verbindet diese Heranwachsenden das gemeinsame Schicksal der Verfolgung durch Nazi-Deutschland als Juden: Manche mussten fliehen oder ins Exil gehen, einige überlebten das Konzentrationslager Auschwitz. Der Heimat endgültig beraubt, entkamen sie in alle rettenden Himmelsrichtungen und bauten sich in den USA, England, Frankreich, und auch in Deutschland ein neues Leben auf. Nicht wenige haben bei der Gründung und dem Aufbau Israels wesentlich mitgewirkt.

14 Zeitzeugen stehen im Mittelpunkt des Films. Sie erinnern nicht nur an vergangene jüdische Lebenswelten in Breslau. Ihre späteren Erfahrungen veranschaulichen eindrücklich ein facettenreiches Generationenporträt. Einige von ihnen nehmen sogar den Weg in die frühere Heimat auf sich, reisen ins heutige Wrocław, wo sie einer deutsch-polnischen Jugendgruppe begegnen. Gerade in Zeiten des zunehmenden Antisemitismus schlägt der Film eine emotionale Brücke von der Vergangenheit in eine von uns allen verantwortlich zu gestaltende Zukunft.

Sondervorstellung WIR SIND DIE JUDEN AUS BRESSLAU in Anwesenheit von Regisseurin Karin Kaper am So 28.1. um 11:00 Uhr im atelier am bollwerk


Marlina - Die Mörderin in vier Akten (OmU, Delphi Exceptionals!)

Endlich geht es weiter mit unserer Reihe DELPHI EXCEPTIONALS!

Am Mittwoch, den 31.1.2018 um 20:30 Uhr im Delphi Arthaus Kino zeigen wir stuttgartexklusiv den hochgelobten indonesischen Rache-Neowestern Marlina - die Mörderin in vier Akten von Mouly Surya in indon. OmU! Zusätzlich bibt es am 2. & 3.2. Spätvorstellungen um 22:30 Uhr.

Indonesien meets KILL BILL meets Western – diese Kombination begeisterte Publikum und Filmkritik bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes, die den Mix aus packenden Westernelementen, exotischen Bildern und subtilem Humor bei der Weltpremiere im Regiewettbewerb Quinzaine des réalisateurs mit stürmischem Applaus und euphorischen Besprechungen feierten. Für die bedeutende internationale Branchenzeitschrift Variety hat Regisseurin Mouly Surya damit „ein neues Genre erfunden“. Mit einer Idee des indonesischen Regiegroßmeisters Garin Nugroho als Grundlage hat die Regisseurin – inspiriert von der faszinierenden Kultur derInsel Sumba und ihrer Bewohner – ihre ganz eigene Interpretation eines Westerns geschaffen. Außergewöhnlich ist auch, dass das Ganze nicht von einem männlichen „Helden“, sondern von einer extrem vielschichtig angelegten weiblichen Hauptfigur getragen wird, eindrücklich verkörpert vom indonesischen Schauspielstar Marsha Timothy (THE RAID 2). Mouly Suryas kompromisslose, überraschende Erzählweise erinnert an begnadete Regieautoren wie Quentin Tarantino oder Jim Jarmusch und doch kopiert sie nicht, sondern hat ihre ganz eigene kreative Stimme.

Inhalt: ​Indonesien. Ein Mann auf einem Motorrad erreicht eine abgelegene Hütte. Er verkündet der dort lebenden Marlina (Marshy Timothy), dass bald sechs seiner Freunde eintreffen werden, um ihr Geld und all ihr Vieh zu stehlen und - wenn Zeit bleibt - sie im Anschluss zu vergewaltigen. Zunächst einmal hätte er aber gerne Hühnersuppe zum Abendessen. Marlina macht sich auf den Weg in die Küche. Hühnersuppe wird es geben. Und etwas besonders Scharfes zum Nachtisch.

Die Bolschoi Saison 2017/2018 im Delphi Arthaus Kino

Zum 8. Mal in Folge präsentiert das Bolshoi Ballett in der Saison 2017-18 die größten Klassiker - wiederaufgeführt von den aktuell meist gefeierten Choreografen und einigen der besten Tänzer der Welt, für ein exklusives Kino-Erlebnis.

Drei historische Ballette, die von Alexei Ratmansy (Le Corsaire, Romeo und Julia und Flames of Paris) interpretiert wurden, werden neben John Neumeiers Die Kameliendame und Jean-Christophe Maillots fesselndes Ballett Der Widerspenstigen Zähmung auf der großen Leinwand gezeigt.

Drei zeitlose Klassiker und Publikums-Lieblinge werden die Saison vervollständigen: Giselle, Der Nussknacker und Coppélia.

Die Saison 2017/18 des Bolschois wird in über 1000 Kinos auf der ganzen Welt live oder fast live übertragen, auch ins Delphi Arthaus Kino!

DIE KAMELIENDAME

Chopin – Neumeier
Sonntag 04 Februar 2018 - 14.00 Uhr
3 Stunden 5 Minuten

Eintrittspreis: 25,00 Euro inkl. Sektempfang / Loge + 1,00 Euro

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