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Mittwoch, 31.10.2018

Diese Woche neu im Kino

Wackersdorf

Heutzutage weiß man nur zu gut um die Risiken, die der Bau einer Wiederaufbereitungsanlage von Kernbrennstoffen mit sich bringt. 1985 befand man sich dagegen noch kurz vor dem ersten großen Super-GAU in der Menschheitsgeschichte und hatte die möglichen Folgen eines Atomunglücks massiv unterschätzt. Die bayerische Gemeinde Wackersdorf wurde in genau dieser Zeit zum Sinnbild aufkeimender Beunruhigung, als sich eine ganze Dorfgemeinschaft gegen den Bau eines solchen Betriebsgeländes engagierte und sich nicht zuletzt aufgrund der Tschernobyl-Katastrophe ein Jahr nach Baubeginn gegen die Pläne durchsetzen konnte. Regisseur Oliver Haffner errichtet diesen Bürgern nun ein filmisches Denkmal.

ab 20.9. im Delphi Arthaus Kino

Kinotour WACKERSDORF in Anwesenheit von Regisseur OLIVER HAFFNER am Mo 24.9. um 20:00 Uhr im Delphi Arthaus Kino

Do-Di 17:30, 20:00

Mi 16:00, 18:30

So + 13:15

Kleine Helden

Kinder gehen anders mit den Themen „Tod“ und „Krankheit“ um als die Erwachsenen. Anstatt in Schwermut und Depression zu versinken, nehmen sie ihr Schicksal an und stürzen sich ins Leben. Das Hier und Jetzt zählt, nicht die Angst vor der nächsten OP oder Dialyse. Dies alles sind wichtige und lehrreiche Botschaften, die Anne-Dauphine Julliand mit ihrer Doku „Kleine Helden“ vermittelt. Darin begleitet sie fünf Kinder, die trotz immenser gesundheitlicher Einschränkungen ihre Hoffnung nicht verloren haben. Entstanden ist ein lebensbejahender Film, der uns die Welt aus der Sicht von Kindern näher bringt. Bewegend, hoffnungsvoll und zutiefst ehrlich.

ab 20.9. im atelier am bollwerk

Do/Sa/Mo/Mi 18:10

Fr/So/Di 15:10

Mackie Messer - Brechts Dreigroschenfilm

Die „Augsburger Puppenkiste“ hat es schon getan, Campino sowie Kult-Schlagerist Dieter Thomas Kuhn ebenfalls: Die „Dreigroschenoper“ aufgeführt. Auf die Leinwand gefunden hat es das überaus populäre Stück von Brecht und Weill seit der Premiere vor 90 Jahren hingegen nur selten. Weshalb das so ist, das erklärt dieses Opus, das Realität und Fiktion virtuos verschmelzen lässt. Da ist zum einen der Brecht, der sich mit der Filmindustrie anlegt und seine ganz eigene Vision verfilmen will. Zum anderen, parallel dazu, jene bekannte Dreigroschenoper mit dem Gangster Macheath, dem Bettlerkönig Peachum sowie dessen hübscher Tochter Polly. Für die Besetzung des Kunst-Revoluzzers Brecht kann es natürlich nur einen geben: Jener laut Selbstauskunft „beste Schauspieler der Welt“, nämlich Lars Eidinger. An dieser Verfremdungs-Wundertüte hätte Brecht wohl sein Vergnügen gehabt. Ein mutiger großer Wurf, der dem deutschen Kino guttut!

ab 20.9. weiterhin im atelier am bollwerk

tägl.: 17:00, 19:40

Utøya

Die 18-jährige Kaja verbringt mit ihrer jüngeren Schwester Emilie ein paar ausgelassene Ferientage in einem Sommercamp auf der norwegischen Insel Utøya. Es gibt Streit zwischen den Schwestern und Kaja geht alleine zu dem geplanten Barbecue. Angeregt diskutieren die Jugendlichen über aktuelle politische Entwicklungen, als plötzlich Schüsse fallen. Erschrocken suchen Kaja und die anderen Schutz im Wald. Rasend kreisen ihre Gedanken. Was passiert um sie herum? Wer sollte auf sie schießen? Kein Versteck scheint sicher. Doch die Hoffnung auf Rettung bleibt. Und Kaja setzt alles daran, Emilie zu finden. Während die Schüsse nicht verstummen wollen.

Am 22. Juli 2011 werden 500 Jugendliche in einem Ferienlager auf der Insel Utøya von einem schwer bewaffneten Attentäter überfallen – ein Trauma, das Norwegen bis heute tief erschüttert. Um dem Täter die Bühne zu nehmen, stellt Regisseur Erik Poppe die Opfer in den Mittelpunkt seines Spielfilms. Konsequent aus ihrer Sicht inszeniert und in einer einzigen Einstellung gedreht, gelingt ihm eine atemlose Rekonstruktion des Geschehens von ergreifender Wucht. UTØYA 22. JULI bleibt ganz nah bei seiner Hauptfigur Kaja – grandios verkörpert von Nachwuchstalent Andrea Berntzen, deren intensives Spiel uns in den Bann zieht und nicht mehr loslässt. Ein Film gegen das Vergessen und die Sprachlosigkeit.

ab 20.9. im atelier am bollwerk

tägl.: 20:20

Do/Sa/Mo/Mi + 16:00

Fr/So/Di + 15:40

Wiederaufführung: 3 Tage in Quiberon

Deutschland macht es seinen Stars oft nicht leicht, was besonders Romy Schneider erfahren musste, die bald nach Frankreich floh und dort zu dem Weltstar wurde, als der sie auch heute, gut 35 Jahre nach ihrem Tod, noch verehrt wird. Glücklich wurde sie allerdings nie, eine Hassliebe zur Presse und zur Öffentlichkeit prägte ihr Wesen, wie Emily Atef in ihrem ästhetischen, melancholischen Film „3 Tage in Quiberon“ zeigt.

Wiederaufführung 3 TAGE IN QUIBERON anlässlich des 80. Geburtstag von Romy Scheider

Do/Sa/Mi 14:30

Fr 20:00

So 12:30, 20.00

Premieren / Demnächst

Premiere in Anwesenheit von Regisseur und Protagonist David Sieveking am So 23.9. um 13:00 Uhr

Ein Kind kommt zur Welt. Die glücklichen Eltern, Jessica und David, begrüßen ihre Tochter Zaria mit liebevoller Zuwendung und sie entwickelt sich prächtig. Doch schon nach wenigen Wochen wird die familiäre Idylle gestört: Das vollkommen gesunde kleine Mädchen soll geimpft werden und zwar gleich gegen acht verschiedene Krankheiten. Jessica ist aufgrund ihrer schlechten Erfahrung mit dem Impfen dagegen. Sie hat Angst vor Nebenwirkungen oder gar einem Impfschaden, während David sich viel mehr Sorgen um die drohenden Krankheiten macht, auch wenn die meisten gefährlichen Seuchen bei uns mittlerweile ausgerottet sind.

Jessicas Unbehagen bringt David dazu, sich intensiv mit etwas zu beschäftigen, das für ihn nie ein Thema war: Impfen hielt er immer für so selbstverständlich wie Zähneputzen. Um den Familienfrieden zu wahren beschließt er, das Problem auf professionelle Weise anzugehen: Er hat jetzt das Thema für seinen neuen Film und seine Recherchen zeigen bald, dass Jessicas Bauchgefühl nicht aus der Luft gegriffen ist. Die Frage „Impfen ja oder nein? Wann und was?“ ist ein Dauerbrenner für Eltern auf Spielplätzen, Partys und in den Kitas. Aber auch unter renommierten Wissenschaftlern gibt es eine kontroverse Debatte, wie David bald feststellen muss. Während die kleine Zaria wächst und gedeiht, startet David seine investigative Recherche, die ihn um die halbe Welt führt und mit Forschern, Betroffenen und Ärzten zusammenbringt. Doch schon bald muss er erkennen, wie wichtig es ist, sich schnell zu entscheiden, denn in der Berliner Nachbarschaft brechen die Masern aus, und Jessica ist wieder schwanger.

Premiere EINGEIMPFT in Anwesenheit von Regisseur und Protagonist David Sieveking am So 23.9. um 13:20 Uhr im atelier am bollwerk

Kinotour in Anwesenheit von Regisseur OLIVER HAFFNER am Mo 24.9. um 20:00 Uhr

Oberpfalz, 1980er Jahre: Die Arbeitslosenzahlen steigen und der Landrat Hans Schuierer (Johannes Zeiler) steht unter Druck, Perspektiven für die Bevölkerung zu schaffen. Da erscheinen ihm die Pläne der Bayerischen Staatsregierung wie ein Geschenk: In der beschaulichen Gemeinde Wackersdorf soll eine atomare Wiederaufbereitungsanlage (WAA) gebaut werden, die wirtschaftlichen Aufschwung für die ganze Region verspricht. Doch als der Freistaat ohne rechtliche Grundlage mit Gewalt gegen Proteste einer Bürgerinitiative vorgeht, die sich für den Erhalt der Natur in ihrer Heimat einsetzt, steigen in Schuierer Zweifel auf. Vielleicht ist die Anlage doch nicht so harmlos wie behauptet. Er beginnt nachzuforschen und legt sich mit der mächtigen Strauß-Regierung an.

WACKERSDORF ist ein packendes Polit-Drama über die Hintergründe, die zu dem legendären Protest gegen den Bau der WAA in der Oberpfalz führten. Johannes Zeiler (FAUST) spielt den Lokalpolitiker Hans Schuierer, der seine Karriere und seine Zukunft aufs Spiel setzte, weil er kompromisslos für Recht und Gerechtigkeit kämpfte. An Originalschauplätzen im Landkreis Schwandorf gedreht, verfolgt der Film die Geburtsstunde der zivilen Widerstandsbewegung in der BRD. Ein Plädoyer für demokratische Werte und Bürgerengagement, heute so aktuell wie damals.

Ausgezeichnet mit dem Publikumspreis auf dem Filmfest München!

Kinotour WACKERSDORF in Anwesenheit von Regisseur OLIVER HAFFNER am Mo 24.9. um 20:00 Uhr im Delphi Arthaus Kino

„Aufbruch in die Freiheit“: Filmvorführung und Podiumsdiskussion zum Thema Frauenbewegung, Emanzipation und Gleichberechtigung

 u.a. mit Schauspielerin Anna Schudt und Regisseurin Isabel Kleefeld

Das Magazin stern erinnert an seine große Titelgeschichte „Wir haben abgetrieben!“ und lädt zur Preview des ZDF-Dramas „Aufbruch in die Freiheit“ am Mittwoch 10. Oktober um 20:00 Uhr im atelier am bollwerk

70 Jahre , 70 Jahre Journalismus in großen, bewegenden Geschichten. Einer der stern-Titel, die selbst Geschichte schrieben, erschien am 6. Juni 1971: „Wir haben abgetrieben!“. Darin bekannten sich 374 Frauen dazu, ihre Schwangerschaft abgebrochen und gegen den Paragraphen 218 verstoßen zu haben.

In Anlehnung an die Thematik des historischen stern-Titels verfilmte das ZDF jetzt eine fiktionale Erzählung unter der Regie von Isabel Kleefeld. Der Fernsehfilm „Aufbruch in die Freiheit“ schildert die gesellschaftlichen und persönlichen Umstände, die eine dreifache Mutter in den 70er Jahren dazu treiben, sich für einen illegalen Schwangerschaftsabbruch zu entscheiden. Dabei ahnt sie nicht, welch weitreichende Folgen ihre Entscheidung nach sich ziehen wird. In den Hauptrollen sind Anna Schudt, Alwara Höfels und Christian Erdmann zu sehen. 

Anlässlich seines diesjährigen Jubiläums lässt der stern die damals viel beachtete Aktion wieder aufleben, zeigt den Film in Kooperation mit dem ZDF schon vor dem TV-Start und lädt die Kinobesucher zur anschließenden Podiumsdiskussion ein.

 Die Hauptdarstellerin Anna Schudt, Filmregisseurin Isabel Kleefeld und Vertreter des stern und des ZDF diskutieren im Anschluss an die Filmvorführung über den Beginn einer neuen deutschen Frauenbewegung in den 70er Jahren, Emanzipation und Gleichberechtigung aus damaliger und heutiger Sicht.

70 Jahre stern Preview des ZDF-Dramas „Aufbruch in die Freiheit“ am Mittwoch 10. Oktober um 20:00 Uhr im atelier am bollwerk

Eintritt: 5,00 Euro

Ticketlink

Premiere in Anwesenheit von Regisseurin Eva Trobisch und Hauptdarstellerin Aenne Schwarz am So 30.9.

Der beruhigende Titel weist den Weg in einen sehr beunruhigenden Film: Janne, eine taffe junge Frau wird mit sexueller Gewalt konfrontiert. Sie versucht so weiterzumachen wie bisher und schweigt über das, was passiert ist. Eva Trobischs Kinodebüt mit der herausragenden Aenne Schwarz in der Hauptrolle wurde beim Filmfest München vom Publikum, von der Presse und von der Filmszene beinahe euphorisch gefeiert und mehrfach ausgezeichnet - vollkommen zu Recht und sicherlich nicht nur wegen der aktuellen #MeToo-Debatte.

 

Premiere ALLES IST GUT in Anwesenheit von Regisseurin Eva Trobisch und Hauptdarstellerin Aenne Schwarz am So 30.9. um 20:00 Uhr im Delphi Arthaus Kino

 

 

Arthaus Überraschungspreview im atelier am bollwerk

Die Arthaus-Überraschungspreview im atelier am bollwerk für nur 6,60 €.

Alle zwei Wochen Mittwoch Abend ein neuer Überraschungsfilm

Der beste Film des Jahres? Vielleicht. Ein Meisterwerk? Vielleicht. Ein Film, der Sie nur überraschen kann? Garantiert! Mit der Arthaus Preview öffnen wir alle zwei Wochen die Überraschungskiste und
garantieren anspruchsvolles, aber auch unterhaltendes Filmvergnügen für interessierte Cineasten. Nicht nur exklusive Vorpremieren sind denkbar, auch kleine Independent-Perlen oder Filme, die keinen regulären Kinostart bei uns bekommen. Das Ganze in gediegener, familiärer Atmosphäre. Außerdem ist uns Ihre Meinung wichtig. Nach dem Film kann er mit Schulnoten bewertet werden. Freuen Sie sich auf die erste Arthous-Überraschungspreview in Stuttgart! Einen ersten Hinweis zum Film gibt es immer zwei Tage zuvor auf unserer Facebook-Page.

Nächster Termin ist Mi 17.10. um 20:00 Uhr im atelier am bollwerk.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!