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Freitag, 09.06.2017

Diese Woche neu im Kino

Ein Dorf sieht schwarz

Die wahre Geschichte hinter der Culture-Clash-Komödie „Ein Dorf sieht schwarz“ spielt zwar im fernen Jahr 1975, ist heute aber leider wieder ziemlich aktuell. Die Geschichte dreht sich um einen frisch promovierten Arzt aus Zaire, der im französischen Hinterland eine Praxis als Landarzt übernimmt und auf rassistische Vorurteile der Anwohner stößt. In Frankreich avancierte die amüsante und rührende Integrationskomödie von Regisseur Julien Rambaldi mit mehr als einer halben Million Zuschauern zum überraschenden Sommerhit.

ab 20.4. im atelier am bollwerk

 

tägl.: 16:50, 19:00

So 16:50 und Mi 19:00 in franz. OmU

Dancing Beethoven

Der 2007 verstorbene Choreograf Maurice Béjart adaptierte Beethovens Neunte Sinfonie als energetische Ballettfassung, in der Tanz und Beethoven Hand in Hand gehen. Die spanische Regisseurin Arantxa Aguirre begleitete die Proben für eine Aufführung des Stücks in Japan über einen Zeitraum von neun Monaten. Ihr unterhaltsamer Dokumentarfilm „Dancing Beethoven“ porträtiert den Entstehungsprozess, verdeutlicht die mentalen wie körperlichen Belastungsproben, die die Akteure während der Vorbereitung durchleben, und funktioniert nicht zuletzt als Hommage an Maurice Béjart, Beethoven und die Kunst.

ab 20.4. weiterhin im atelier am bollwerk

tägl.: 16:10

Happy Burnout

Der als Burnout beschriebene Erschöpfungszustand ist zusammen mit Depressionen wohl das typischste seelische Leiden in unserer Gesellschaft. Bei André Erkaus dramatischer Komödie „Happy Burnout“ lässt bereits der widersprüchliche Titel erahnen, dass die Auseinandersetzung mit der Symptomatik nicht allzu erdenschwer ausfällt. Der „Tatort“-Ermittler und neue Old Shatterhand Wotan Wilke Möhring täuscht als Alt-Punk einen Burnout vor, um sich vor der Arbeitswelt zu drücken - und gewinnt bei einer stationären Therapie eine neue Sicht auf sein Lotterleben. Regisseur Erkau inszeniert aus der pfiffigen Idee eine kurzweilige Komödie, die zur Reflektion eines wichtigen Themas anregt.

ab 27.4. im atelier am bollwerk

tägl.: 17:45, 20:00

GImme Danger

Jim Jarmusch würdigt in seiner mitreißenden Musikdokumentation die Pionierleistung seiner Lieblingsband, The Stooges. Mit ihrem extrovertierten Frontmann Iggy Pop verschaffte die Band aus Ann Arbor, Michigan, bei ihren ersten Auftritten im Jahre 1967 dem Publikum ein völlig neues musikalisches Hörerlebnis. Die rohe Mischung aus Blues, R&B, Free Jazz und Rock war ebenso neu, wie die provokante Bühnenshow von Iggy Pop.  Jim Jarmusch hat nicht nur großartige 16mm-Aufnahmen aus der Frühzeit der Stooges gesammelt, sondern den Aufstieg und Fall der Vorläufer des Punk-Rocks mit originellen Filmzitaten gegengeschnitten. Vor allem beweist der Regisseur großes Verständnis für die Bedeutung der Stooges, der sich nicht in kommerziellem Erfolg widerspiegelt, sondern in dem Einfluss, den die Band bis heute auf viele Musikern der Subkultur-Szene hat.

ab 27.4. im Delphi Arthaus Kino

tägl.: 18:00 (außer Mi)

Mi nur 17:10

Do + 22:30, Fr + 22:45

Die Schlösser aus Sand

Die elegante kleine Komödie um ein Ex-Liebespaar erzählt leicht melancholisch angehaucht, aber glücklicherweise vollkommen kitschfrei von einem Wochenende, das Éléonore und Samuel dort verbringen, wo sie früher glücklich waren: in der Bretagne, am Meer, im Haus von Éléonores Vater. Olivier Jahan zeigt in seinem romantischen Kammerspiel eine literarisch cineastische Version von der Liebe, die beendet ist und doch fortbesteht. Sehr charmant!

ab 27.4. im atelier am bollwerk

tägl.: 18:30 (außer So)

So nur 13:00, 17:30

Mo  + 13:30

Der traumhafte Weg

Griechenland 1984. Kenneth, ein englischer Musiker, und Theres, eine junge Deutsche, singen auf der Straße, um sich ihre Ferien zu finanzieren. Sie lieben sich. Als Kenneth die Nachricht erhält, dass seine Mutter verunglückt ist, reist er überstürzt nach Hause und lässt Theres zurück. Ihm wird bewusst, wie sehr er sie braucht, aber sein Versuch, sie erneut zu gewinnen, scheitert. 30 Jahre später, in Berlin. Ariane, eine 40jährige Fernsehschau-spielerin, löst sich in einer Krise von ihrem Mann, einem erfolgreichen Anthropologen. Er zieht in ein Appartement am Hauptbahnhof. Von seinem Fenster sieht er einen Obdachlosen. Es ist Kenneth, der nicht weiß, dass auch Theres inzwischen in Berlin lebt.

ab 28.4. im atelier am bollwerk

Fr/Di 16:20

Mo 14:10

Premieren / Demnächst

24. CineLatino – 14. Cine Español

Direkt nach Ostern ist vom 20. – 26. April wieder Zeit für aktuelles ausgezeichnetes spanisches und lateinamerikanisches Kino in Stuttgart.

Das Filmprogramm von CineLatino zeigt aktuelle Filmproduktionen vom gesamten Kontinent und spannt den Bogen von Minenarbeitern in Bolivien („Viejo calavera“ von Kiro Russo) über den hartnäckigen Kampf der indigenen Bevölkerung in Brasilien um ihre Rechte („Martírio“ von Vincent Carelli) bis zum kulinarischen Kino in „Ceviche – Mein Lieblingsgericht aus Peru“ von Orlando Arriagada.

Der diesjährige Länderschwerpunkt ist Kuba gewidmet. Darunter der Feierabend-Ausflug von drei Angestellten eines Schönheitssalons durch das nächtliche Havanna („Venecia“ von Kiki Álvarez); oder der tabuisierte Umgang mit Homosexualität und Transsexualität in den 90ern, den die frisch verheiratete Rosa Elena brutal erleben muss („Vestido de novia“ von Marilyn Solaya). Ein Kurzfilmprogramm von Studierenden der Filmschule San Antonio de los Baños wird die Bandbreite des aktuellen Filmschaffens in Kuba zeigen.

Weit. Ein Weg um die Welt.

WEIT  um  die  Welt  -  Die Geschichte von einem Weg um die Welt“

Zu zweit zogen Patrick und Gwen im Frühling 2013 von Freiburg gen Osten los, um dreieinhalb Jahre und 97.000 Kilometer später zu dritt aus dem Westen wieder nach Hause zu kehren. Ohne zu fliegen und mit einem kleinen Budget in der Tasche erkundeten sie die Welt, stets von Neugierde und Spontanität begleitet. Im Mittelpunkt der Reise standen dabei immer die unmittelbare Nähe zu den Menschen und der Natur. Gwen und Patrick bereisten per Anhalter Länder wie Tadschikistan, Georgien, Iran, Pakistan, China und die Mongolei. Von Japan ging es mit einem Frachtschiff nach Mexiko. Nach der Geburt von Sohn Bruno fuhren sie mit einem alten VW-Bus durch Mittelamerika.
Als sie im Frühjahr 2016 nach einer Schiffspassage von Costa Rica nach Spanien wieder europäischen Boden unter den Füßen spürten, haben sie die Weltumrundung mit einem 1200 Kilometer Fußmarsch bis vor die Haustüre in Freiburg vollendet.

ab Do 20.4. im Delphi Arthaus Kino

tägl.: 15:20, 20:00 (außer Mi)

Mi nur 15:00, 20:00

So + 12:00

Mo + 12:45

DELPHI EXCEPTIONALS: Below Her Mouth


In Jasmines Leben läuft alles nach Plan: Sie hat einen Traumjob, einen schicken Sportwagen und einen attraktiven Verlobten. Bis sie eines Nachts bei einer Kneipentour mit ihrer besten Freundin die selbstbewusste Dallas kennenlernt und von ihr elegant aber sehr offensiv angemacht wird. Jasmine widersteht zunächst der fremden Versuchung. Aber ab jenem Moment bekommt sie diese Frau einfach nicht mehr aus ihrem Kopf und beginnt mit ihr nur wenige Tage später eine hemmungslose Affäre. Ihr hübsch eingerichtetes heterosexuelles Leben gerät immer mehr aus der Bahn - vor allem als Jasmine feststellt, dass Dallas mehr für sie ist als nur eine sexuelle Eskapade.

Regisseurin April Mullen drehte ihren leidenschaftlichen Liebesfilm mit einer komplett weiblichen Filmcrew und konnte für die Hauptrollen das für ihren androgynen Look heiß begehrte schwedische Topmodel Erika Linder und die kanadische Tänzerin Natalie Krill gewinnen. In seiner stürmischen Sinnlichkeit und erotischen Bildsprache erinnert "Below Her Mouth" an den Cannes-Gewinner "Blau ist eine warme Farbe" und die Erfolgsserie "The L Word".

Die neue Reihe für exklusive Ausnahmefilme:
DELPHI EXCEPTIONALS!

Jeden letzten Freitag im Monat als Spätvorstellung im Delphi Arthaus Kino (WIEDERHOLUNG AM FOLGETAG - Sa 29.4., 22:30 Uhr).

Am 28.4. um 22:30 Uhr: BELOW HER MOUTH (engl. OmU) von April Mullen

TANZ IST MEINE RELIGION - Marcia Haydée

Ballettdokumentarfilm zum 80.Geburtstag von Marcia Haydée (18.4.)

"Tanz ist meine Religion" sagt Marcia Haydée selbst in meinem Film, den ich gegen Ende ihrer Weitkarriere in Stuttgart und in Brasilien, in Rio de Janeiro und in Petropolis, für das ZDF drehte.Stuttgart war damals blind für Ballettfilme; das Fernsehen erlaubte nur Premierenberichte. Ein folgenreicher Streit zwischen John Cranko und unserem Fernsehdirektor Horst Jaedicke hat das nur befördert. Und so musste ich zum WDR, zum HR und zum ZDF gehen, wenn ich meine Ballettbegeisterung in einen grossen Dokumentarfilm übersetzen wollte. Auch das wäre heute aus Quotenängsten der TV- Anstalten für Einzelportraits nicht realisierbar.

Der Anlass für diesen Kinodokumentarfilm für Freunde und für Verehrer im atelier am bollwerk ist der 80. Geburtstag von Marcia Haydée am 18.April. Frau Hadée wird beim Film persönlich Anwesend sein, - Santiago de Chile hin oder her: zur Zeit nämlich ist Marcia Haydée Ballettdirektorin in Santiago de Chile. Sie ist es dort schon zum zweiten Mal, nachdem sie 20 Jahre lang Direktorin des Stuttgarter Balletts war.

Im Film sieht man die Ballerina in Schöpfungen ihrer wichtigsten Choreographen, die alle gegenwärtig sind:

"Der Widerspenstigen Zähmung" mit John Cranko und mit Richard Cragun.
"Medea" mit John Neumeier, Wolfgang Stoltwitzer und Gigi Hyatt.
"Wien,Wien" mit Maurice Bejart, mit Richard Cragun, mit Tamas Detrich, dem neuen Stuttgarter Ballettdirektor in einem Schubert-Solo, und natürlich mit dem ganzen Ensemble.

" Giselle " ist im Film in einer eigenen Choreografie von Marcia Haydée zu
sehen. Mit Birgit Keil, der anderen berühmten Ballerina des Stuttgarter Balletts, und mit Tamas Detrich. Und natürlich Haydées Version von Tschaikowskijs "Dornröschen" mit Richard Cragun als Carabosse. In solistischen Aufnahmen sieht man Marion Jäger, Tamas Detrich, Ivan Cavallari und Jen Christophe Blavier. Und man sieht - viel zu kurz- die legendäre Georgette Tsinguirides.

Eine besondere Freude - sicher für Marcia Hadydée selbst - ist die Wieder- begegnung mit ihrer ganzen Verwandtschaft: Vater, Mutter, die heissgeliebte Grossmutter, die Schwestern, die Brüder. Weiter muss man zum Lebensportrait einer weltberühmten Ballerina in Stuttgart nichts erzählen: wer so tanzte - und im Tanz Charaktere formte - stiftet an zum Tanz, zum Ballett, - als einer besonders disziplinierten Religion!

Sondervorführung TANZ IST MEINE RELIGION in Anwesenheit von MARCIA HAYDÉE, sowie dem Filmemacher Norbert Beilharz am So 30.4. um 19:00 und um 21:00 Uhr im atelier am bollwerk

Jour fixe du Cinéma Français

Auf keinen Fall will sie in einer „Geburtsfabrik“ arbeiten, in einer modernen Klinik der Massen. Das steht für Claire (Catherine Frot) fest. Beruflich weiß die Hebamme, die ihren Beruf mit großer Leidenschaft macht, also erst mal nicht weiter, als ihre kleine Entbindungsstation geschlossen werden soll. Privat hat sich ebenfalls ein Umbruch angekündigt: Claires erwachsener Sohn Simon (Quentin Dolmaire), der von ihr ohne den Vater großgezogen wurde, zieht aus und will sein Studium schmeißen. Und dann bekommt Claire auch noch einen Anruf, der alte Wunden aufreißen könnte – obwohl sie sich normalerweise so sehr unter Kontrolle hat. Die Ex-Geliebte ihres inzwischen verstorbenen Vaters will unbedingt ein Treffen – nach Jahren ohne Kontakt. Die Geburtshelferin möchte eigentlich nicht, sagt aber zu. Die Verabredung von Claire und Béatrice (Catherine Deneuve) hat Folgen…

In Zusammenarbeit mit dem Institut Francais zeigen wir am Mittwoch, 3. Mai um 19:30 Uhr im Delphi Arthaus Kino den Film SAGE FEMME (Ein Kuss von Béatrice 8.6.17) in franz. Original mit dt. Untertiteln