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Heute, 04.05.2016

Donnerstag, 05.05.2016

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Dienstag, 10.05.2016

Mittwoch, 11.05.2016

Diese Woche neu im Kino:

Peggy Guggenheim - ein leben für die Kunst

Peggy Guggenheim ist die vielleicht berühmteste Kunstsammlerin des 20. Jahrhunderts und leistete einen wertvollen Beitrag zur Kanonisierung moderner Kunstrichtungen wie Surrealismus, Kubismus oder Dadaismus. Für ihr Doku-Porträt machte die Filmemacherin Lisa Immordino Vreeland das verschollen geglaubte letzte Interview der 1979 verstorbenen Kunstmäzenin ausfindig. Mit dem neuen Material liefert Vreeland nicht nur exklusive Einblicke in das kuratorische Schaffen der Guggenheim, sondern insbesondere auch in ihre etlichen Männergeschichten. So zeichnet das Porträt Peggy Guggenheim als eine selbstbewusste Frau, bei der das Leben und die Kunst Hand in Hand gingen.

ab 5.5. im atelier am bollwerk

tägl.: 18:30

A Bigger splash

Das berühmte Künstlerpaar Paul (MATTHIAS SCHOENAERTS) und Marianne (TILDA SWINTON) reist auf die idyllische Insel Pantelleria, um in der malerischen Abgeschiedenheit Süditaliens einen romantischen Urlaub zu verbringen. Es scheint der perfekte Ort. Doch die Harmonie der Beiden gerät abrupt ins Wanken, als sie unerwartet Besuch von ihrem alten Freund Harry (RALPH FIENNES) und dessen äußerst attraktiven Tochter Penelope (DAKOTA JOHNSON) bekommen. Während Paul bald der lasziven Ausstrahlung der jungen Frau verfällt, erwacht zwischen Marianne und Harry eine „alte“ Leidenschaft. Ein gefährlicher Sog zieht die Vier immer tiefer in einen Abgrund aus Leidenschaft, Eifersucht und sexueller Obsession...

ab 5.5. im Delphi Arthaus Kino

tägl.: 17:20, 20:00

So/Mi 20:00 in engl. OmU

La Belle Saison - Eine Sommerliebe

Mitreißend inszeniert Regisseurin Catherine Corsini in ihrem romantischen Drama um die Liebe zwischen zwei Frauen die Aufbruchsstimmung und den stürmischen Geist der 70er Jahre.  Konsequent und sensibel arbeitet die 59jährige Französin auch die sinnlich-erotischen Aspekte heraus und beschreibt, ohne Voyeurismus, intensiv das Begehren des emotionalen Ausbruchs. Obwohl das gefeierte Freiheitsversprechen nur trügerische Kulisse für einen kurzen Sommer der Anarchie ist, wecken die vitalen Bilder vom Landleben die Sehnsucht auf unbeschwertes Lebensgefühl, eingebettet in idyllische Natur. Vor allem überzeugen jedoch ihre Hauptdarstellerinnen Cécile de France und Izïa Higelin durch ihr authentisch- leidenschaftliches Spiel.

ab 5.5. im atelier am bollwerk

tägl.: 15:40, 20:20

So/Mi 20:20 in OmU

Premiere / Demnächst bei uns:

Jour Fixe: Chocolat

Frankreich, kurz vor Beginn des 20. Jahrhunderts: Auf der Suche nach neuem Talent entdeckt der Clown George Footit (James Thiérrée) den aus der Sklaverei entflohenen Chocolat (Omar Sy), der mit einem kleinen Wanderzirkus durchs Land reist. Die beiden Außenseiter freunden sich an und entwickeln eine gemeinsame Bühnenshow, die schnell zu einem großen Zuschauermagneten wird. Auftritte in den größten Zirkushäusern von Paris machen Footit und Chocolat schließlich landesweit bekannt.

Doch der große Ruhm treibt nicht nur einen Keil in die Freundschaft der beiden, sondern zieht auch die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich. Chocolat muss feststellen, dass er viele Feinde hat, die den Erfolg eines schwarzen Künstlers nicht dulden werden…

MONSIEUR CHOCOLAT erzählt die wahre Geschichte vom Aufstieg und Fall von Raphaël Padilla, der unter dem Namen Chocolat als erster schwarzer Künstler auf einer französischen Bühne zu großem Ruhm und Reichtum gelangte und beides wieder verlor. In den Hauptrollen brillieren Omar Sy (ZIEMLICH BESTE FREUNDE) als Chocolat sowie Charlie Chaplin-Enkel James Thiérée (ADIEU, SCHÖNER, SCHWARZER VOGEL) als Georges Footit, der Chocolat entdeckt und eine tiefe Freundschaft mit ihm aufbaut. Mit imposanten Bildern erweckt Regisseur Roschdy Zem das Paris der Belle Époque auf der großen Leinwand wieder zum Leben.

In Zusammenarbeit mit dem Institut Francais zeigen wir am Mittwoch, 04. Mai um 19:30 Uhr im Delphi Arthaus Kino den Film CHOCOLAT (Monsieur Chocolat - Filmstart 19.5.16) in franz. Original mit dt. Untertiteln

STZ-Matinée: JE SUIS CHARLIE (franz. OmU)

Dokumentation über die schrecklichen Ereignisse, die Anfang 2015 in Paris stattfanden. Am 7. Januar 2015 stürmten zwei religiöse Fanatiker die Redaktion des Satire-Magazins "Charlie Hebdo" und richteten unter den Mitarbeitern ein Blutbad an. In den folgenden Tagen wurden bei weiteren Attacken islamistischer Extremisten noch weitere Menschen getötet. Das Vater-Sohn-Gespann Daniel Leconte und Emmanuel Leconte rekonstruiert den Ablauf des Anschlages auf „Charlie Hebdo“ und hinterfragt auch, was Satire darf und was nicht. Außerdem beschäftigt sich das Duo mit den Auswirkungen, die diese furchtbaren Ereignisse auf die französische Gesellschaft hatten und immer noch haben. Ganz Frankreich und große Teile der Welt zeigten sich nach den Anschlägen mit folgendem Satz solidarisch: „Je suis Charlie.

STZ-Matinée JE SUIS CHARLIE (franz. OmU) mit einer Einführung von Ressortleiter Kultur STZ/STN Tim Schleider am So 08.05. um 13:20 Uhr im atelier am bollwerk

Premiere in Anwesenheit von Regisseur Lutz Dammbeck

Ein gewaltiges Projekt. Nicht viel weniger als eine Zustandsbeschreibung der Welt gibt Lutz Dammbeck in Overgames, auf spielerische, assoziative, weitschweifige und doch konzentrierte Weise. Drei Geschichten erzählt er in einer, die kleine über die Frage, inwieweit Spiele von Gameshows ursprünglich für Psychiatriepatienten entwickelt wurden, eine größere über die Re-Education der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg, und schließlich die Ideengeschichte einer permanenten Revolution, in der Wissenschaft und Vernunft, Wahrheit und Gleichheit walten, die Einheit und Freiheit und Friede auf der ganzen Welt, sprich: das Paradies zum Ziel hat.

Premiere OVERGAMES in Anwesenheit von Regisseur Lutz Dammbeck am Di 10.05. um 19:00 Uhr im atelier am bollwerk

Im Anschluß an die Vorführung: Hans D. Christ (Direktor Württembergischer Kunstverein) im Gespräch mit Lutz Dammbeck

Preview: Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen

Umweltverschmutzung, Klimawandel, Bevölkerungswachstum, Ressourcenknappheit. Die Welt hat viele Probleme und die meisten sind uns allen bekannt. Weniger bekannt sind manche der Lösungsansätze, die vor Ort weit reichende Veränderungen anstoßen und ermöglichen. Die französische Schauspielerin Mélanie Laurent und der NGO-Aktivist Cyril Dion begeben sich in „Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen“ auf die Spur solcher Initiativen. Ihr mit dem César als „Beste Dokumentation“ ausgezeichneter Film fordert nachdrücklich zum persönlichen Engagement auf – ehrlich, optimistisch, überzeugend. Eine engagierte, einfühlsame Doku!

Preview TOMORROW - DIE WELT IST VOLLER LÖSUNGEN in Kooperation mit der Uni Stuttgart am Mi 11.05. um 20:00 Uhr im atelier am bollwerk